Veränderung und Konflikte gehören heute zum Arbeitsalltag vieler Teams.
Persönlichkeit macht den Unterschied, wie wir damit umgehen.
Genau hier setze ich mit dem DiSG®-Modell an: Wer sich selbst und andere besser versteht, kommuniziert klarer, gestaltet Zusammenarbeit bewusster und meistert Herausforderungen souveräner.
Als zertifizierte DiSG® Mastertrainerin mit über 20 Jahren internationaler Führungserfahrung unterstütze ich Menschen und Teams dabei, ihr Verhalten gezielt zu reflektieren und wirksam einzusetzen.
Weniger Missverständnisse. Mehr Verantwortung. Bessere Zusammenarbeit. Bessere Resultate.
-
5 Jahre freiberufliche Beraterin, Trainerin, Coach
22 Jahre leitende Funktion Marketing
Marketing & PM Direktor Amplifon, Hamburg
International Marketing Director Henkel & Schwarzkopf, Mailand & Hamburg
Marketing Manager Axel Springer Verlag, Paris
Universität: Hamburg, Versailless-St Quentin, UCLA
4 sprachig : deutsch, englisch, französisch, italienisch
27 Jahre-
Adobe
Axel Springer
Caritas VerbandKühne
Lacoste
Daiichy Sankyo
HiH Real Estate
FKP Scorpio
CAD Speed
Alphacom
Integrity Design
Future for elephants
Voss & Partner
Big Dutchman
Kemeny Boehme & Company GmbH
Rösler
LISUM Brandenburg
Pfannenberg
Bischoff&Klein
Trustlogg
Autoflug
MeraxisFramesi UK
Dietrich Steuerberatung
DrägerBerliner Volksbank
LBay
Seachefs
Maximator
Marbert BBIBreitling CH
Lotto Hamburg
Securitas
DWC images
5635-
Projekte Training & Coaching:
Leadership Seminar für 95 internationale Führungskräfte eines global agierenden Unternehmen, Midcap. Basis DiSG Workplace & DiSG Work of Leader, Adaption auf die Leadershiptools des Kunden. 24 Stunden Seminar & 2 individuelle Coaching Sessions pro Führungskraft , Zeitraum 2 Jahre, digital , deutsch – englisch – französischEntwicklung des Konzept Führen mit DiSG für den Caristas Verband. Entwicklung eines ganzheitlichen Konzeptes , Vorstellung auf FK Tagung und Training von 60 von 150 FK , Ausbildung von 9 weiteren DiSG Trainern für den internen Roll-Out
Training Unternehmensberatung: Planung & Durchführung von Workshops & Meetings
Feedbacksessions in Agentur und IT Unternehmen
Design Thinking – process Prozesses für ein IT Unternehmen
DiSG Train-the Trainer Seminars für Fashion Retailer, Zertifizierung der internen Trainer
DiSG Workplace Seminar für Teambuilding , Kommunikation dutsch/englisch
Mastertrainer DISG für Trainerzertifizierungen DISG, Train-the -trainer
DiSG Konfliktseminar
DISG im Sales
DISG Work of Leader Seminar
Implementierung des “The loop” Prozesses für ein Agentur start-up
Selfmanagement für Studenten / Berufseinsteiger
Individuelles Coaching:
Coaching auf geschäftlicher und persönlicher Ebene
- Strategie & Umsetzung
- Veränderung & Entwicklung
- Krise & Entscheidung
- Wirksamkeit & Persönlichkeit s
- Identität & Haltung
DiSG als Basis für individuelle Coaching Sessions
Präsentationsvorbereitung & -durchführungProjekte Marketing:
Ziele & Strategiedefinition & Erstellung des Marketingplanes
Konzept für digitale Aktivitäten: Webseite, SEO, SEM
Konzeption von Leadkampagnen
Konzeption & Exekution von TV Kampagnen
Aufbau eines Customer Relationship Management
Konzeption von Marken Re-Launches
Entwicklung einer neuen Premiummarke
Neupositionierung eines Fischgroßhandels & Definition neuer Geschäftsfelder
Umsetzung des „Loop“ Approaches im Unternehmen
Aufbau eines Medical Marketing Teams
NGO: Webseiten Relaunch
… sind interaktive Seminare: mehr Selbstreflexion, besseres Verständnis füreinander und klarere Kommunikation.
Mit Fokus auf Teambuilding, Konflikte, Führung oder Zeitmanagement – immer mit der Frage: Was kann ich tun, damit Zusammenarbeit effizienter wird?
… bedeutet klare Selbstreflexion:
Wo stehe ich? Was sind meine Stärken? Welche Muster bremsen mich?
Gemeinsam entwickeln wir Strategien, damit du bewusster handelst, klarer kommunizierst und deine Wirkung stärkst.
… sind kurze, inspirierende Sessions mit sofortigem Mehrwert.
Ich verbinde das DiSG®-Modell mit Themen wie Team, Führung, Wandel und Konfliktmanagement – passgenau zu euren Zielen.
Digital oder vor Ort: klare Denkanstöße, direkt anwendbar für Teams und Führungskräfte.
In 4 Schritten zum Erfolg
Wir definieren gemeinsam: was ist die konkrete Herausforderung und was wollt Ihr erreichen?
1.Wir entwickeln ein maßgeschneidertes Konzept mit Anpassung auf eure individuellen Bedürfnisse und Ressourcen
2.Durchführung des DiSG Seminars & Impulses mit Kompetenz, Empathie und Humor. Interaktiv, praxisnah, relevant
3.Nachhaltig wirken! Jedes Seminar beinhaltet mindestens 1 Nachhalte- & Follow-up Sequenz
4.Entwickelt, begleitet und geführt von mir: kompetent & emphatisch mit viel Spaß & Neugier an jeder neuen Aufgabe
Zur Inspiration und wenn jemand besser auf euch und eure Aufgabe passt, ergänze ich das Team um Expert*innen aus dem Manufaktur Netzwerk.
Kontakt
Mach den ersten Schritt.
Melde Dich für einen unverbindlichen Austausch:
DiSG® einfach erklärt – und differenziert in der Anwendung
-
Das DiSG® Modell ist ein bewährtes Persönlichkeitsmodell, das hilft, menschliches Verhalten besser zu verstehen. Es macht sichtbar, wie Menschen denken, kommunizieren, Entscheidungen treffen und auf Stress reagieren. Genau deshalb wird DiSG seit vielen Jahren erfolgreich in Führung, Teamentwicklung, Kommunikation, Verkauf und Selbstmanagement eingesetzt.
Im Kern beschreibt das DiSG Modell bevorzugte Verhaltensstile – keine festen Typen. Jeder Mensch trägt alle Anteile in sich, setzt sie jedoch unterschiedlich stark ein. Das macht DiSG besonders alltagstauglich und praxisnah.
Die vier DiSG PersönlichkeitsstileDas DiSG Modell unterscheidet vier grundlegende Verhaltensrichtungen:
D – Dominant
Zielorientiert, entscheidungsfreudig, direkt. Menschen mit einer starken D-Ausprägung handeln schnell, übernehmen Verantwortung und fokussieren sich auf Ergebnisse.
i – Initiativ
Kommunikativ, begeisterungsfähig, kontaktstark. Der i-Stil steht für Motivation, Ideen und Beziehungsgestaltung.
S – Stetig
Zuverlässig, geduldig, unterstützend. Menschen mit einem ausgeprägten S-Stil schätzen Stabilität, Zusammenarbeit und ein wertschätzendes Miteinander.
G – Gewissenhaft
Analytisch, strukturiert, qualitätsorientiert. Der G-Stil legt Wert auf Genauigkeit, Logik und fundierte Entscheidungen.
Wichtig: Kein Stil ist besser als ein anderer. Jeder hat Stärken – und mögliche Herausforderungen.
Was ein DiSG Persönlichkeitsprofil zeigt
Ein DiSG Persönlichkeitsprofil gibt Aufschluss über:
individuelle Stärken und Entwicklungsfelder
Kommunikations- und Entscheidungspräferenzen
Verhalten unter Druck und in Stresssituationen
Wirkung auf andere im Team und in der Führung
Dadurch entsteht eine gemeinsame Sprache, die Missverständnisse reduziert und Zusammenarbeit erleichtert.
Warum DiSG im Arbeitskontext so wirksam ist
Das DiSG Modell ist besonders wirksam, weil es:
schnell verständlich ist
ohne Bewertung auskommt
konkrete Handlungsoptionen bietet
direkt im Arbeitsalltag angewendet werden kann
-
Das DiSG® Modell – eine gemeinsame Sprache für Team & Führung
DiSG® ist auf den ersten Blick angenehm klar: Vier Stile geben schnell Orientierung. Und genau das macht es so stark für Teamarbeit, Führung und Selbstmanagement. Gleichzeitig wird DiSG® mit professioneller Anleitung richtig differenziert – weil es nicht bei „vier Typen“ stehenbleibt, sondern sichtbar macht, was Menschen antreibt, wovor sie sich schützen – und wie sie unter Druck wirken.
Die 4 DiSG® Stile auf einen Blick
Tipp: Die vier Stil-Karten funktionieren super als visuelle „Decoder“ im Training oder als schnelle Orientierung im Team.
D – Dominant
D-Stile kommunizieren klar, entscheiden schnell und wollen Ergebnisse. Motivation ist häufig Kontrolle, Resultate und Aktion. Unter Druck kann es passieren, dass die Wirkung auf andere aus dem Blick gerät.
i – Initiativ
i-Stile sind offen, kontaktstark und überzeugend. Motivation entsteht durch persönliche Wertschätzung und Freiraum. Unter Druck reagieren i-Stile eher emotional und verlieren Details oder das Ergebnis aus dem Fokus, weil Menschen und Ideen sehr im Vordergrund stehen.
S – Stetig
S-Stile sind ruhig, geduldig und teamorientiert. Motivation kommt über Stabilität und ein gutes Miteinander. Unter Druck werden sie manchmal zu entgegenkommend und sagen zu schnell „ja“, um Harmonie zu sichern.
G – Gewissenhaft
G-Stile sind präzise, logisch und qualitätsorientiert. Motivation ist oft Perfektion. Unter Druck kann der Fokus zu stark auf Details rutschen – dann dauert es länger, Entscheidungen werden schwerer und das „große Ganze“ gerät aus dem Blick.
-
Das DiSG® Persönlichkeitsmodell gehört zu den erfolgreichsten Modellen in Training, Coaching und Organisationsentwicklung. Der Grund dafür ist seine besondere Stärke:
Es ist leicht verständlich im Einstieg – und gleichzeitig hoch differenziert, wenn man tiefer damit arbeitet.
Genau diese Kombination macht DiSG so wirksam für Teamentwicklung, Führungskräfteentwicklung und Selbstmanagement.
Warum DiSG auf den ersten Blick so leicht verständlich ist
Der Einstieg ins DiSG Modell ist bewusst klar und übersichtlich gestaltet. Menschen finden sich schnell wieder und können Unterschiede leicht einordnen.
Die vier DiSG Grundstile
DiSG arbeitet zunächst mit vier Grundstilen:
D – Dominant
i – Initiativ
S – Stetig
G – Gewissenhaft
Diese vier Stile bieten schnelle Orientierung und schaffen eine gemeinsame Sprache im Team und in der Führung – ohne zu bewerten oder zu etikettieren.
Die zwei zentralen Achsen
Ergänzt werden die vier Stile durch zwei leicht nachvollziehbare Achsen:
aktiv / extrovertiert ↔ ruhig / introvertiert
akzeptierend / beziehungsorientiert ↔ hinterfragend / distanzorientiert
Diese Achsen erklären,
wie Menschen Energie gewinnen
worauf sie ihren Fokus legen
wie sie kommunizieren und entscheiden
Dadurch ist DiSG schnell zugänglich – auch ohne psychologisches Vorwissen.
Warum DiSG mit Anleitung sehr differenziert wird Was auf den ersten Blick einfach wirkt, gewinnt mit professioneller Begleitung deutlich an Tiefe.
Von 4 zu 12 DiSG Stilen
In der Realität sind Menschen keine reinen Typen.
DiSG bildet das ab, indem die vier Grundstile zu zwölf differenzierten Stilbildern kombiniert werden (z. B. Di, iS, SG, GD).
So wird sichtbar:
wie jemand handelt
wie stabil oder flexibel der Stil ist
wo typische Spannungsfelder liegen
Das macht DiSG deutlich präziser und alltagstauglicher.
Die Prioritäten – der Schlüssel zum Verständnis Ein zentrales Element im DiSG Profil sind die Prioritäten. Sie zeigen, was Menschen innerlich antreibt – und warum sie so handeln, wie sie handeln.
Beispiele für Prioritäten:
Ergebnisse
Unterstützung
Stabilität
Herausforderung
Aktion
Genauigkeit
Zusammenarbeit
Unterstützung
Besonders wichtig: Neben den stiltypischen Prioritäten können auch zusätzliche Prioritäten sichtbar werden, die nicht zum Hauptstil gehören, aber dennoch Teil der Persönlichkeit sind. Genau hier entsteht echte Differenzierung – vor allem in Führung, Zusammenarbeit und Selbstmanagement.
Die Lage des Punktes im DiSG Profil
Ein weiteres Differenzierungsmerkmal ist die Position des Punktes im Profil:
nahe am Rand → klare, deutlich sichtbare Präferenzen
näher zur Mitte → hohe Flexibilität und situatives Verhalten
sehr nah am Kreisrand → stark ausgeprägter, konsistenter Stil
Auch hier gilt:
Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“ – nur unterschiedliche Wirkungsweisen.
Der Moderatorenreport: Tiefe hinter dem Profil
Zusätzlich zum DiSG Profil liefert der Moderatorenreport wertvolle Hintergrundinformationen:
detaillierte Auswertung der Prioritäten
Einblick, wie einzelne Aussagen bewertet wurden
Hinweise auf mögliche innere Spannungen oder widersprüchliche Antworten
Erklärung, wo Flexibilität oder bewusste Anpassung stattfindet
Dieser Report ermöglicht eine noch präzisere Interpretation und ist besonders wertvoll in Training, Coaching und Führungskräfteentwicklung.
Warum DiSG in Team, Führung & Selbstmanagement so wirksam ist
DiSG verbindet:
schnelle Verständlichkeit
differenzierte Persönlichkeitsdarstellung
konkrete Ableitung für den Arbeitsalltag
Ob im Teamtraining, in der Führungskräfteentwicklung oder im Selbst- und Zeitmanagement:
DiSG schafft Klarheit über Unterschiede – und liefert konkrete Ansatzpunkte für bessere Kommunikation, Zusammenarbeit und Entscheidungen.
-
1 Alle DiSG®-Stile sind gleich wertvoll
Im DiSG®-Modell gibt es kein „besser“ oder „schlechter“. Jeder Stil leistet einen gleichwertigen Beitrag zu Teamarbeit, Führung und Erfolg.
2 Jeder Stil hat Stärken und Herausforderungen
Jeder DiSG-Stil bringt klare Stärken mit – und typische Schwächen, besonders unter Druck. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Bewusstsein darüber schafft Wirksamkeit statt Reibung.
3 Jeder Mensch trägt alle Stile in sich
Niemand ist nur ein Stil. Jeder Mensch vereint alle vier DiSG-Stile in unterschiedlicher Ausprägung – das macht Verhalten vielseitig und erklärbar.
4 Verhalten ist rollen- und situationsabhängig
Wir verhalten uns je nach Rolle, Aufgabe und Kontext unterschiedlich. DiSG erklärt diese Dynamik und verhindert vorschnelle Bewertungen.
5 Wir können in alle Stile schlüpfen– aber nicht gleich energieeffizient
Menschen können in alle DiSG-Stile schlüpfen. Der Heimathafen beschreibt den Stil, der sich natürlich anfühlt und uns am wenigsten Energie kostet. Wir können aber selbstverständlich in alle anderen Stile schlüpfen. Es kostet uns aber mehr Energie. Je größer der Spagat, desto mehr Energie kostet es. Die gute Nachricht ist, wenn wir Dinge sehr oft machen und wiederholen, fallen sie uns irgendwann leichter.
6 Alle DiSG-Stile können führen
Führung ist nicht stilabhängig. Jeder DiSG-Stil kann wirksam führen – wenn Führung bewusst, authentisch und situationsgerecht eingesetzt wird. Und natürlich kommt es ganz auf die gestellte Aufgabe an. Brauchen Abteilungen / Unternehmen große Veränderungen oder suche ich nach jemanden , der Ruhe und Stabilität hereinbringt. Oder brauche ich eine knallharte Sanierer, der unter jeden Stein schaut?
Warum diese Prinzipien so wichtig sind
Diese Grundannahmen machen DiSG® zu einem wertschätzenden, praxisnahen Persönlichkeitsmodell. Sie schaffen Klarheit, reduzieren Missverständnisse und bilden die Basis für wirksame Führung, Zusammenarbeit und Selbstmanagement.
-
Die geschichtliche Entwicklung des DiSG® Modells
Das DiSG® Modell hat eine lange Entwicklungsgeschichte. Seine Wurzeln reichen bis in die Antike zurück – und gleichzeitig ist es heute ein wissenschaftlich validiertes, modernes Persönlichkeitsinstrument für Training, Führung und Teamentwicklung.
Die Ursprünge: Die Griechen und die vier Temperamente
Schon die alten Griechen stellten sich die Frage: Wer sind wir – und warum verhalten wir uns so unterschiedlich?
Hippokrates (ca. 400 v. Chr.) entwickelte die Theorie der vier Temperamente:
Sanguiniker
Choleriker
Phlegmatiker
Melancholiker
Diese Temperamentenlehre wurde später von Galen weiterentwickelt und prägte über Jahrhunderte das Denken über Persönlichkeit. Bereits hier tauchte die Idee auf, dass menschliches Verhalten in Grundmuster unterteilt werden kann.
Die wissenschaftliche Grundlage: William Moulton Marston
Der eigentliche Ursprung des heutigen DiSG® Modells liegt jedoch im 20. Jahrhundert.
1928 veröffentlichte der amerikanische Psychologe William Moulton Marston sein Werk
“Emotions of Normal People”.
Er entwickelte ein Modell, das menschliches Verhalten entlang von zwei Achsen beschreibt:
aktiv ↔ passiv
aufgabenorientiert (distanzierend) ↔ menschenorientiert (akzeptierend)
Daraus leitete er vier Verhaltensdimensionen ab:
Dominance (D)
Influence (I)
Steadiness (S)
Conscientiousness (C/G)
Wichtig: Marston entwickelte zunächst kein Testverfahren, sondern ein theoretisches Modell zur Beschreibung von Verhalten.
Vom Modell zum Instrument: John Geier (1970)
Erst in den 1970er Jahren machte John Geier das Modell praktisch nutzbar.
1970 entwickelte er auf Basis von Marstons Theorie das erste standardisierte DiSG®-Profilinstrument. Ziel war es, das Modell messbar und im Unternehmenskontext einsetzbar zu machen.
Damit wurde DiSG® erstmals:
als Trainingsinstrument
als Führungstool
und als Instrument für Teamentwicklung
systematisch nutzbar.
Validierung und wissenschaftliche Weiterentwicklung
In den folgenden Jahrzehnten wurde das DiSG®-Instrument kontinuierlich psychometrisch weiterentwickelt. Moderne Versionen (z. B. Everything DiSG®) basieren auf:
normierten Stichproben
Reliabilitäts- und Validitätsstudien
kontinuierlicher Datenanalyse
internationaler Standardisierung
Heute erfüllt DiSG® gängige wissenschaftliche Kriterien für Persönlichkeits- und Verhaltensinstrumente im Business-Kontext.
Der DiSG® Circumplex – die moderne Differenzierung
Ein wichtiger Meilenstein war die Einführung des DiSG Circumplex-Modells.
Während frühere Darstellungen eher quadratisch aufgebaut waren, zeigt der Circumplex das Verhalten in einem kreisförmigen Kontinuum. Dadurch wird deutlich:
Verhalten ist fließend
Zwischenstile entstehen
Menschen sind keine festen Typen
Der moderne Circumplex ermöglicht:
die Differenzierung von 12 Stilvarianten
eine präzisere Darstellung von Prioritäten
die Visualisierung der Punktlage (Rand oder Mitte)
eine bessere Abbildung individueller Unterschiede
zusätzliche Prioritäten
Seit den 2000er Jahren ist der Circumplex fester Bestandteil der aktuellen DiSG®-Profile.
DiSG® heute: Ein weltweit etabliertes Tool Heute ist das DiSG® Modell eines der am häufigsten eingesetzten Persönlichkeitsinstrumente weltweit in:
Teamentwicklung
Führungskräfteentwicklung
Vertrieb
Konfliktmanagement
Selbstmanagement
Was mit der Frage der Griechen begann – „Wer sind wir?“ – ist heute ein praxisnahes, wissenschaftlich fundiertes Tool, das Unternehmen hilft, Persönlichkeit zu verstehen und Zusammenarbeit wirksam zu gestalten.
-
William Moulton Marston (1893–1947) war ein amerikanischer Psychologe und Verhaltensforscher. Er gilt als der wissenschaftliche Begründer des heutigen DiSG® Modells, einem der weltweit bekanntesten Persönlichkeits- und Verhaltensmodelle für Führung, Teamarbeit und Kommunikation.
Seine Forschung legte die theoretische Grundlage für das, was heute als DiSG® Persönlichkeitsmodell in Unternehmen eingesetzt wird.
Der Ursprung des DiSG® Modells
Die Geschichte des DiSG® Modells beginnt im Jahr 1928. In seinem Buch “Emotions of Normal People” entwickelte Marston ein Modell zur Beschreibung menschlichen Verhaltens. Er identifizierte zwei zentrale Dimensionen menschlicher Reaktion:
aktiv ↔ passiv
akzeptierend (menschenorientiert) ↔ hinterfragend (aufgabenorientiert)
Aus der Kombination dieser beiden Achsen leitete er vier grundlegende Verhaltensdimensionen ab:
Dominance (D)
Influence (I)
Steadiness (S)
Conscientiousness (C)
Diese vier Dimensionen bilden bis heute das Fundament des DiSG® Persönlichkeitsprofils.
Marston entwickelte kein DiSG® Profil
Wichtig zu wissen: William Moulton Marston entwickelte kein Testverfahren und kein DiSG® Profil im heutigen Sinne.
Sein Beitrag war die theoretische Beschreibung von Verhalten – nicht die Entwicklung eines diagnostischen Instruments. Das heutige DiSG® Profil entstand erst Jahrzehnte später.
Vom theoretischen Modell zum DiSG® Tool
Erst in den 1970er Jahren machte John Geier Marstons Theorie als praktisches Instrument nutzbar. 1970 entwickelte er das erste standardisierte DiSG® Profil, das im Unternehmenskontext eingesetzt werden konnte.
Seitdem wurde das DiSG® Modell kontinuierlich:
psychometrisch weiterentwickelt
wissenschaftlich validiert
normiert und international standardisiert
für Führungskräfteentwicklung und Teamentwicklung optimiert
Heute gehört DiSG® zu den am häufigsten eingesetzten Persönlichkeitsmodellen im Business-Kontext.
Warum Marstons Arbeit bis heute relevant ist
Marstons Grundgedanke war einfach und zugleich revolutionär:
Menschen unterscheiden sich nicht in „gut“ oder „schlecht“, sondern in ihren bevorzugten Verhaltensmustern.
Genau dieses Prinzip macht das DiSG® Modell so wirkungsvoll in:
Führungskräfteentwicklung
Teamtraining
Konfliktmanagement
Kommunikation
Selbstmanagement
Fazit: Die Bedeutung von William Moulton Marston für DiSG®
William Moulton Marston entwickelte 1928 die theoretische Grundlage des heutigen DiSG® Modells. Seine Beschreibung der vier Verhaltensdimensionen – D, I, S und C – bildet bis heute das Fundament des DiSG® Persönlichkeitsmodells.
Ohne Marstons Forschung gäbe es das moderne DiSG® Profil in seiner heutigen Form nicht.
Funfact: Dr William Marston war der Schöpfer der Marvel Figur Wonderwoman.
-
Ein DiSG® Persönlichkeitsprofil ist mehr als ein Fragebogen. Es ist der Startpunkt für echte Selbstreflexion und konkrete Entwicklung – in Führung, Teamarbeit und Selbstmanagement.
So gehe ich dabei vor:
1️⃣ Online-Fragebogen – schnell und unkompliziert
Du erhältst von mir einen persönlichen Zugangslink zu einem offiziellen, wissenschaftlich fundierten DiSG® Online-Profil.
Der Fragebogen dauert etwa 15–20 Minuten und bezieht sich auf:
typische Verhaltensweisen im Arbeitsalltag
Kommunikations- und Entscheidungspräferenzen
Motivation und Antreiber
Verhalten unter Druck
Die Auswertung erfolgt auf Basis validierter psychometrischer Verfahren – nicht auf Bauchgefühl.
2️⃣ Dein individuelles DiSG® Profil
Im Anschluss erhältst du dein persönliches DiSG® Profil.
Je nach eingesetzter Version (z. B. DiSG Workplace®, Work of Leaders® oder Managementprofil) enthält es unter anderem:
deine Stilbeschreibung (inkl. 4–12 differenzierter Stilvarianten)
deine Prioritäten und inneren Antreiber
deine Stressmuster
deine Wirkung auf andere
konkrete Hinweise für Kommunikation und Zusammenarbeit
Dabei wird nicht nur dein Hauptstil sichtbar, sondern auch zusätzliche Prioritäten oder Spannungsfelder, die dich individuell prägen.
3️⃣ Professionelle Auswertung & Transfer in die Praxis
Der wichtigste Teil ist für mich die gemeinsame Reflexion. In einem persönlichen Coaching oder Training schauen wir gemeinsam auf dein Profil:
Wo erkennst du dich wieder?
Wo überrascht dich etwas?
Welche Muster helfen dir – und wo stehen sie dir im Weg?
Wie kannst du dein Verhalten bewusst steuern?
Hier entsteht der eigentliche Mehrwert:
Wir übersetzen dein DiSG® Profil in konkrete Handlungsschritte für deinen Führungsalltag, dein Team oder dein Selbstmanagement.
Warum ich das so anbiete?
Als zertifizierte DiSG® Mastertrainerin und Coachin arbeite ich seit über sieben Jahren mit dem Modell. Gleichzeitig bringe ich mehr als 20 Jahre Erfahrung in leitenden Funktionen mit.
Das bedeutet:
Ich kenne die Theorie – und ich kenne die Realität in Unternehmen.
Mein Anspruch ist es, dein DiSG® Profil nicht nur zu erklären, sondern es für dich praktisch nutzbar zu machen.
Bereit für den ersten Schritt?
Wenn du dein DiSG® Persönlichkeitsprofil erhalten und gezielt für deine Entwicklung nutzen möchtest, melde dich gern bei mir.
Ich begleite dich professionell, praxisnah und mit klarem Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt.
-
Ein DiSG® Persönlichkeitsprofil ist oft der Einstieg: Es schafft schnelle Orientierung und eine gemeinsame Sprache. Die eigentliche Stärke von DiSG® entfaltet sich aber im gesamten „Universum“ – also in den zusätzlichen Reports, die Verhalten, Motivation und Zusammenarbeit deutlich differenzierter abbilden.
Als zertifizierte DiSG® Mastertrainerin und Coachin arbeite ich dabei immer nach demselben Prinzip:
DiSG® ist kein Label – sondern ein Entwicklungsinstrument.
Ich übersetze Profile nicht nur in Erkenntnisse, sondern in konkrete, alltagstaugliche Handlungsoptionen für Team, Führung und Selbstmanagement.
Im Zentrum stehen drei Bausteine:
der Moderatorenreport
der Vergleichsbericht (Comparison Report)
der Gruppenkulturreport
1️⃣ Der Moderatorenreport – die Tiefe hinter dem Profil
Der DiSG® Moderatorenreport ist mein liebstes und wichtigstes „Arbeitsdokument“ im Hintergrund. Er liefert die Details, die im Teilnehmerprofil oft nur angerissen werden – und sorgt dafür, dass wir nicht bei der Oberfläche stehen bleiben. Ich teile diesen Report immer mit meinen Teilnehmern.
Er enthält unter anderem:
eine detaillierte Auswertung der Prioritäten
Hinweise zur Punktlage im Circumplex (Rand/Mitte)
mögliche innere Spannungsfelder oder gemischte Muster
Auswertung, wie stark bestimmte Aussagen bestätigt wurden
Hinweise auf widersprüchliche Antwortmuster (wo jemand sich selbst unterschiedlich beschreibt)
So nutze ich ihn in der Praxis:
Ich verwende den Moderatorenreport, um im Coaching oder Training die richtigen Fragen zu stellen:
Wo ist etwas glasklar – und wo lohnt sich eine zweite Perspektive? Was ist „Heimathafen“ und was eher Anpassung? Oft gibt uns der Moderatoenreport die noch fehlenden granulären Antworten.
Gerade bei Führungskräften ist das extrem wertvoll, weil es nicht nur um „Stil“ geht, sondern um Wirkung, Entscheidungen, Stressmuster und Kommunikation in schwierigen Situationen.
2️⃣ Der Vergleichsbericht – zwei Profile im direkten Dialog
Der Vergleichsbericht macht sichtbar, wie zwei Personen im Arbeitsalltag miteinander wirken. Das ist oft der schnellste Hebel, um Zusammenarbeit spürbar zu verbessern – weil er aus „Ich finde dich schwierig“ ein konkretes, lösbares Muster macht.
Er zeigt:
Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Stile
Unterschiede in Prioritäten und Erwartungen
typische Missverständnisse und Reibungspunkte
konkrete Tipps für Kommunikation, Abstimmung und Entscheidungsprozesse
So arbeite ich damit:
Ich nutze Vergleichsberichte sehr gezielt – z. B. zwischen Führungskraft & Mitarbeitenden, Kolleg:innen, Projektpartnern oder Stakeholdern. In 1:1-Settings wird daraus eine Art „Arbeitsvertrag light“:
Was brauche ich? Was brauchst du? Wo müssen wir uns bewusst anpassen? Und was ist eine pragmatische Regel für die Zusammenarbeit?
Das Ergebnis ist meist sofort spürbar: weniger Interpretationen, mehr Klarheit, weniger Reibung.
3️⃣ Der Gruppenkulturreport – das Team als System verstehen
Der Gruppenkulturreport betrachtet nicht einzelne Personen, sondern das Team als Ganzes. Er zeigt, welche Kultur in der Zusammenarbeit entsteht – und wie diese Kultur auf unterschiedliche DiSG-Stile wirkt.
Er analysiert:
dominante Stil-Tendenzen im Team
unterrepräsentierte Perspektiven (was „fehlt“ im System?)
kollektive Prioritäten und Arbeitsmuster
typische Teamdynamiken, Entscheidungs- und Kommunikationslogiken
potenzielle Reibungszonen (z. B. Tempo vs. Qualität, Klarheit vs. Harmonie)
So nutze ich ihn:
Im Teamtraining hilft der Kulturreport, über „Teamgefühl“ hinaus zu kommen. Wir machen sichtbar, was die Teamkultur stärkt – und wo sie unbewusst andere Stile ausbremst oder überfordert. Daraus entstehen konkrete Teamvereinbarungen:
Wie entscheiden wir? Wie geben wir Feedback? Wie gehen wir mit Tempo, Detailtiefe und Konflikten um?
Das ist besonders stark in Change-Phasen, bei neuen Teams, nach Reorgs oder wenn Zusammenarbeit über Regionen/Funktionen hinweg neu gebaut werden muss.
Fazit: So wird DiSG® wirklich wirksam
Ein einzelnes DiSG® Profil schafft Selbstreflexion.
Das DiSG® Universum schafft Entwicklung, weil es Persönlichkeit in Beziehung setzt:
zur Rolle, zu anderen Menschen und zur Teamkultur.
Als DiSG® Mastertrainerin und Coachin ist mein Fokus dabei immer der Transfer:
Was heißt das konkret ab morgen für Dich/für Euch– in Meetings, Entscheidungen, Feedback und Zusammenarbeit?